3. Kann der Bau des Olympischen Dorfes zur Lösung des Wohnungsmangels beitragen?

[1]Infos der Berliner Senatskanzlei zur Standortplanung und -suche für das Olympische Dorf
https://www.berlin.de/spiele-in-berli...
06. Okt 2014 von Redaktion_01

[2]Interessenbekundung Berlins für Olympische und Paralympische Spiele - Antworten des Berliner Senates auf die Fragen des DOSB
https://www.berlin.de/spiele-in-berli...
07. Okt 2014 von Redaktion_01

[3]Online-Umfrage zu den Ideen des Senats für ein Berliner Olympiakonzept
https://www.berlin.de/spiele-in-berli...
09. Okt 2014 von gigaralle

Statistiken

grundsätzlich nein
136
eher nein
82
offen
30
eher ja
75
grundsätzlich ja
69
Stimmen insgesamt393
Pro Argumente17
Contra Argumente20
Erstellt am01.10.14 12:48
Aktualisiert am16.02.17 18:23
Argumentbarometer1.8 contra
Konfliktpotential 33,7%
Demokratisch dafür36,9%
Demokrat. dagegen55,5%

Meinungsbarometer

393 Stimmen
Gesamtmeinung  

Contra +

+ Pro

An der Realität vorbei
Es geht nicht um Wohnungsmangel sondern vor allem um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum! Bezeichnend genung, dass der Senat das entweder nicht kapiert oder komplett ignoriert. Sicher ließe sich auf dem Tegler Flugfeld so manche Hütte errichten, selbst bei Weiterführung des Flugbetriebes, weil BER ja nie und nimmer fertig wird. Der für Olympia geschaffene zusätzliche Wohnraum wäre langfristig nur ein weiteres fettes Zubrot für Spekulanten.
anonym vor 3 Jahren
3,6 Ø (31)
2
Klar...
Das kann bestimmt dazu beitragen. Verstärkter öffentlicher Wohnungsbau aber viel mehr. Oder ist an ein- Vorsicht, Ironie - olympisches Dorf für Tausende Familien gedacht?
michael.fink.5817 vor 3 Jahren
3,9 Ø (20)
1

Kommentare

Der öffentliche Wohnungsbau wird aktuell durch die vergabe neuer Grundstücke an Genossenschaften geförtdert.
Ein Olympisches Dorf würde erst ab 2024 zur verfügung stehen. Es würde also langfristig die Stadt entlasten.
13. Okt 2014 11:55 Uhr von LandessportbundBerlin
5
Containerdorf wäre gut
Da die Bewerbungskosten mit Sicherheit ins astronomische klettern, wäre ein Containerdorf für die Olympioniken klasse. Danach kann man diese Studenten, oder anderen zur Verfügung stellen, bis es hier irgendwann einmal wieder Wohnraum zur Verfügung steht, ohne gleich in ein Eigenheim investieren zu müssen.
anonym vor 3 Jahren
3,6 Ø (20)
6
Neubau löst prinzipiell nicht das Wohnungsproblem
Mit dem Neubau werden keine günstigen Wohnungen geschaffen, die z.B. Arbeitslose und Alleinerziehende sich leisten können. Das Job-Center zahlt gerade mal bis zu 5 €/m². Bei Neubau werden als "bezahlbar" meist 6,50 € genannt. Wo entspannt sich da der Wohnungsmarkt?
gundolf.plischke vor 3 Jahren
4 Ø (16)
8
Umbau von alten gebäuden
Würde man das Geld benutzen um alte Industriegebäude oder öffentliche Gebäude die nutzlos in der Gegend rumstehen und vergammeln zu Olymp. Dörfern umzubauen,könnte man vorhandenen bebauten Raum umwidmen. Dazu wäre es nötig zu sondieren ob in den Gegenden wo die olympioniken sich aufhalten solche Bauten stehen.
Aber das wird sicherlich wieder " zu teuer"
Daher lieber neu bauen und dann in der Bauphase die Kosten nach oben korrigieren.
anonym vor 3 Jahren
3,9 Ø (15)
1

Kommentare

Das ist bestimmt ein zu diskutierender Ansatz.
Das Olympische Dorf soll jedoch zentral liegen und in einem Komplex vorhanden sein.
13. Okt 2014 12:04 Uhr von LandessportbundBerlin
9
Unlogisch
So lange Wohnungen in erster Linie zu Höchstpreisen verkauft und nicht zu bezahlbaren Preisen vermietet werden, wird das notwendige olympische Dorf nichts ändern.
Hardy vor 3 Jahren
4,1 Ø (17)
10
Um welches Wohnungsmarktsegment geht es hier?
Was in Berlin an Wohnungen vor allem fehlt, sind bezahlbare kleinere Mietwohnungen innerhalb des S-Bahn-Rings (Neuvermietung zur Zeit bis zu 18 € pro qm). Diese Spannung wird durch ein Olympisches Dorf nicht korrigiert.
anonym vor 3 Jahren
4,2 Ø (22)
16
Was lehrt die Olympia-Geschichte?
Olympia und sportliche Großevents haben in der Vergangenheit nie zu einer Entspannung auf dem Wohnungsmarkt geführt. Im Gegenteil sind sie Motoren der Verdrängung, Verteuerung und Verschlechterung. Direkt: durch die Planierung von Quartieren oder einen Neubau, der sich rentieren soll im Verkauf. Indirekt z.B. durch die Schadensbegrenzung bei olympischen Fehlinvestitionen. Gelder aus öffentlichen Haushalten werden umgewidmet und kommen nicht mehr Bildungs- und Kulturpolitik zugute.
anonym vor 3 Jahren
4,4 Ø (23)
17
Keine Verbindung
Das Wohnungsproblem ist in Berlin zu groß, um es mit der Kapazität eines Olympische Dorfes mindern zu helfen. Die olympischen Spiele werden die Attraktivität Berlins erheblich erhöhen, so daß ein begleitendes Wohnungsbauprogramm sinnvoll wäre.
topol vor 3 Jahren
4,3 Ø (21)
18
Null-Nummer
das ist wieder ein Müller-Scheinargument a la Tempelhofer Feld
anonym vor 3 Jahren
2,3 Ø (14)
19
Bauen ohne Olympia
Warum braucht es Olympia um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen? Und würde ein olympisches Dorf dies überhaupt leisten? Der politische Wille dazu muss da sein, nicht irgendein Event.
Lupsteiner vor 3 Jahren
3,7 Ø (9)
1

Kommentare

Genau das ist es.
Ein Olympisches Dorf würde langfristig für Entspannung sorgen.
Akut muss jedoch bereits heute neuer und bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.
13. Okt 2014 13:08 Uhr von LandessportbundBerlin
21
Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Mit Olympia werden wir den Wohnungsmarkt in Berlin kaum verändern. Das ist so minimal, dass es nicht mal als Gegenargument taugt.
Mic vor 3 Jahren
3,2 Ø (6)
22
Umwandung des Olypischen Dorfes in Luxuswohnungen
Wer annimmt, daß die Wohnungen des Olymischen Dorfes später in Wohnungen der günstigen bis mittleren Preislage umgewandelt werden würden ist naiv.
Was gebaut werden muß sind Sozialwohnungen, von denen der potentiell durch Olympia entstandene Wohnraum nicht annähernd ausreichen dürfte. Wohnungen im hohen Preissegment gibt es im Überfluß.
anonym vor 3 Jahren
2,9 Ø (7)
24
Lustig
Lustiges Argument - hier soll mit der Wohnungsnot Stimmenfang betrieben werden. Man sollte sich aber eher überlegen, wie man Wohnungsbau in Berlin betreiben und finanzieren kann.
Brunnenviertel vor 3 Jahren
2,9 Ø (7)
25
Damit das Wohnungsproblem lösen?
Absurde Idee! Völlig lächerlich.
egonthebloke vor 2 Jahren, 11 Monaten
2 Ø (4)
30
Augenwischerei
Ein olympisches Dorf ist im Prinzip ein schnell hochgezogenes Neubaugebiet auf der grünen Wiese. Die Stadt braucht aber sorgfältige Erweiterung bestehender Quartiere.
Das ist doch reine Propaganda, olympische Dörfer als Beitrag zur Lösung des Wohnungsmangels zu verkaufen.
anonym vor 2 Jahren, 9 Monaten
5 Ø (2)
32
Zu Teuer
Das ist zwar Wohnraum und wer würde nicht gern da einziehen, wo vorher ein "Olympia-Crack" gelebt und trainiert hat. Aber wer wird sich das leisten können, auf gar keinen Fall Otto Normalverbraucher. Auch wird das alles nichts für mehrköpfige Familien sein.
anonym vor 2 Jahren, 9 Monaten
5 Ø (1)
33
NEU
olympisches dorf
der neubau von wohnungen ist nicht verboten, dazu braucht man kein olympisches dorf, es macht eh mehr sinn auf die bedürfnisse von familien hin zu konzipieren und gezielt dafür zu bauen
gynti vor 2 Jahren, 8 Monaten
5 Ø (1)
35
NEU
Wir brauchen Wohnraum JETZT
Das ist doch absurd! Wir brauchen jetzt Wohnraum - und zwar sozial und ökologisch vertretbar. Bezahlbaren Wohnraum. Durch eine Großveranstaltung wird Wohnraum eher knapper.
set0joe vor 2 Jahren, 7 Monaten
4,5 Ø (2)
36
Wieder nur Mittel- und Oberschicht
Dort entstehen keine Wohnungen, die gebraucht werden, nämlich bezahlbare. Dort wird mittel- bis hochpreisiger Wohnraum mit zu kleinen Einheiten gebaut.
Martyn vor 2 Jahren, 7 Monaten
5 Ø (1)
37
NEU
+ Neues Contraargument hinzufügen
Kurzfristig nicht
Kurzfristig ist der Bau des Olympischen Dorfes sicher keine Hilfe, schließlich fehlen schon heute Wohnungen und wir reden von 2024 oder 2028. Da aber absehbar ist, dass der Zuzug nach Berlin weiter geht und wir auch in Zukunft gerade kleinere und barrierefreie Wohnungen brauchen, ist ein Olympisches Dorf sicher entlastend. Ich würde mich freuen, wenn es von den städischen Gesellschaften gebaut wird.
dennis.buchner vor 3 Jahren
3,5 Ø (34)
1
jeder zusätzliche Wohnungsbau hilft
Jeder zusätzliche Wohnungsbau hilft das Angebot neuer Wohnungen vernünftig zu steigern. Solange das Dorf nicht auf dem platten Land und isoliert aufgebaut wird ist es eine gute Chance für zusätzlichen Wohnungsbau, hauptsächlich für kleinere Wohnungen, die für Singles dringend gebraucht werden.
Beier vor 3 Jahren
3,2 Ø (25)
3
Mittelfristig wird es helfen
Jede Wette, 2024 oder 2028 ist der BER offen. Sprich, Tegel wird dicht gemacht und wäre perfekt für neue Wohnungen. Berlin wächst.
christoph.kochheim vor 3 Jahren
3,4 Ø (25)
4
In Tegel oder in Tempelhof
Berlin hat noch mehr Möglichkeiten: außer dem dann ehemaligen Flugplatz Tegel gäbe es auch noch den ehemaligen Flughafen Tempelhof. Die etwas alberne Trotzentscheidung zum "Lassen wie es ist" würde bei Wiederholung der Abstimmung in 10 Jahren sicher anders ausfallen. Aus Angst vor Spekulanten nichts zu bauen ist keine sinnvolle Entscheidung in einer Großstadt. "Berlin is doch keen Dorf" gilt immer noch, hoffe ich.
Urberliner vor 3 Jahren
2,8 Ø (16)
7
Mittelfristig auf jeden Fall
Weltrreisender vor 3 Jahren
2,3 Ø (9)
11
Ideologen ...
und Ideologien helfen doch nicht weiter. Zusätzlicher Wohnraum=fettes Zubrot für Spekulanten. Berlin braucht Wohnungen, insbesondere preiswerten. Aber die die das bauen sollen, sind Spekulanten, besonders dann, wenn Sie Subventionen abkassieren....
Wer hat hier welche Realität im Kopf?
triplejump vor 3 Jahren
2,7 Ø (11)
12
gegen
2
Kosten
sind überhaupt noch nicht bekannt. Irgendwelche rumstehenden Bauten umzubauen, ist wunderbar für die Wohnungsversorgung, ist aber kein tragfähiges Konzept für ein Olympisches Dorf.
triplejump vor 3 Jahren
2,1 Ø (9)
13
gegen
9
Wirklich?
Da wir Wohnungen in Berlin brauchen und keine Container, fänd ich es echt praktisch, wenn man als Olympisches Dorf auch später nutzbare Wohnungen baute.
triplejump vor 3 Jahren
3,5 Ø (11)
14
gegen
6
In der Tat...
sind Neubaumieten für viele zu teuer. Aber was ist die Alternative? Nicht neu bauen? Und subventionieren bis die Schwarte kracht (altes West-Berlin lässt grüßen), kann man sich doch gar nicht leisten.
triplejump vor 3 Jahren
3 Ø (10)
15
gegen
8
Olympisches Dorf München
Ein Blick nach München zeigt eines der schönsten und bestgenutzten olympischen Dörfer! Sicherlich behebt ein olympisches Dorf konzipiert für 2024/ 2028 keinen aktuellen Wohnungsbedarf aber Stadtentwicklung muss auch langfristig funktionieren. Ein schönes möglicherweise ökologisch nachhaltiges Konzept sollte doch machbar sein!
anonym vor 3 Jahren
4,1 Ø (15)
20
Geht`s hier um Wohnungspolitik ?
Nein ! Um die Bewerbung zu Olympia.
Aber natürlich muss es eine Nachnutzung geben.
Mic vor 3 Jahren
2,5 Ø (6)
23
Olympisches Dorf als Wohnraum?
Sicher reicht das bei Weitem nicht aus. Bei 10 T TN und monatlich 1700 Neuankömmlingen in Berlin?
Anita_Herrmann vor 3 Jahren
2,5 Ø (4)
26
ganz bestimmt
es werden doch behindertengerechte und wahrscheinlich auch kleine Wohnungen werden, die sich später bestimmt gut vermieten lassen. Gerade für Studenten oder ältere Alleinstehende wäre das ein prima Wohnquartier, wenn man später noch die nötige Infrastruktur für den Alltag schafft (Einkaufen, Ärzte etc.)
anonym vor 3 Jahren
3,9 Ø (9)
27
vernünftig bauen
Ja, wenn wenn man das vernünftig macht und von Anfang an nachhaltig denkt und plant
anonym vor 3 Jahren
3 Ø (5)
28
100% Inklusion
Des LSB wünscht sich den Bau eines olympischen Dorfes, das zu 100% inklusiv gestaltet wird und zudem klimaautark ist.
LandessportbundBerlin vor 3 Jahren
3,8 Ø (10)
29
unterstützt
20
Aktuell nicht, aber zukünftig
Das aktuelle Wohnungsproblem wird durch Olympische und Paralympische Spiele, die in 10 oder 14 Jahren stattfinden könnten, nicht gelöst werden!
Der aktuelle Notstand muss heute gelöst werden.
Die Spiele können aber mit Ihrer Durchführung in der Zukunft einen zusätzlichen Beitrag zur Entlastung bringen!
LandessportbundBerlin vor 2 Jahren, 11 Monaten
4 Ø (5)
31
gegen
30
Ohne Olympia wird sich nur wenig tun...
... aber mit dem Großevent Olympia im Rücken wird die Diskussion um das Tempelhofer Feld wieder aufgenommen.
Der Zeitdruck durch Olympia wird die Entwicklung noch nicht erschlossener Gebiete wie dem dann ehemaligen Flughafen Tegel, beschleunigen.
Ohne Olympia wird die Stadt deutlich weniger Geld in den nächsten Jahren für Stadtentwicklung, Wohnungsbau und Sportstättensanierung in die Hand nehmen.
bluehilltec vor 2 Jahren, 8 Monaten
2,5 Ø (2)
34
+ Neues Proargument hinzufügen